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Schwere Regenfälle in Selva und Sierra!
#1
Information 
[Bild: adolfofasanando_zpst64bbwnp.jpg]
Foto: Adolfo Fasanando


Stand: 24.01.2015

In der peruanischen Selva bzw. in Perus Amazonien ist Regenzeit…und ...
es schüttet derzeit wie aus Eimern!

Auch in vielen Orten der Sierra ist Land unter.

Besonders betroffen sind im Moment die Regionen San Martín, Loreto, Junín und  Cusco.

In San Martín sind insbesondere der Rio Huallaga, seines Zeichens Amazonas-Zufluss und ein impsantes Gewässer, und der Rio Huayabamba über die Ufer getreten. Vier Provinzbereiche stehen unter Wasser, nämlich Mariscal Cáceres, Bellavista, Picota und San Martín.

Ebenfalls betroffen sind  San Hilarión, Tingo de Saposoa und San Cristóbal.

In den nächste Stunden wird ein starker Anstieg des Pegels des Rio Huallaga in Shapaja, Chazuta, Chipaota, Yarina, Achinamiza, Leticia, Pucalpillo, Miraflores Inayuca, Navarro, Tipishca, Reforma, San Antonio, Asunción, Mercedes, Papaplaya, Pelejo, San Luis, Pamplora, Puerto Alegre  und in den niedriger gelegenen Zonen von Yurimaguas (Loreto) gerechnet.

In Loreto sind Teniente César López, Yurimaguas, Santa Cruz und Lagunas betroffen. Yurimaguas ist bekanntlich ein wichtiger Hafen der Fluss-Schifffahrt nach Iquitos.

In der Region Cusco gab es durch die anhaltenden heftigen Regenfälle schwere Edrutsche. Unter anderem brachen auf der Zufahrtsweg zum Nationalpark Parque Nacional Ecológico del Manu rund 100 Meter der Strasse zusammen. Mehr als 100 Touristen sitzen derzeit in dem Gebiet fest.

In der Provinz Trama, Regin Junin, kam es ebenfalls zu Erdrutschen. Im Gebiet von  Carpapata wurde die Trasse in die Selva Central durch gigantische Felsblöcke unterbrochen, die auf die Strasse stürzten.

Auch aus den Gebieten vom Oxapampa und Pozuzo (Selva Cetral) warden schwere Regenfälle und Behinderungen gemeldet.

Sogar in der Nähe von Lima regnet es heftig, was die Bewohner der Hauptstadt allenfalls durch den gestiegenen Pegel des Rio Rimac bemerkt haben warden. Grund sind starke Regenfäle in der direkt im Hinterland von Lima liegenden Provinz Huarochiri (Sierra).

Es wird an dieser Stelle nochmals daran erinnert, dass
die Regenzeit in der peruanischen Selva etwa von Anfang November bis Ende April dauert. Je nach Region können diese Zeiten +/- 1 Monat variieren.

Bei Reisen in der Regenzeit in die Selva muss muss mit teilweise erheblichen Behinderungen oder gar einer Unterbrechung der Reise gerechnet werden!

Bei Flügen in dieser Jahreszeit können zudem heftige Turbulenzen oder wetterbedingte Umleitungen zu einem Ausweich-Flughafen oder Verzögerungen das Flugvergnügen beeinträchtigen.

Quellen:
  • Peruanische Tagespresse; u.a.
peru4you.de -  Forum Peru mit deutschsprachigen Infos aus erster Hand
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