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Wenn Gringos über Peru nörgeln...
#11
Also was das nörgeln anbelangt, meine Freundin kommt ja auch aus Peru und lebt in Lima. Die nörgelt mir auch immer die Ohren voll wie scheixxx ihre Landsleute, die Regierung, das Leben dort ist. Sie sagt immer, sie wäre garnicht darauf stolz, eine Peruanerin zu sein.

Ich war ja nun bisher noch nie in Peru gewesen, lese aber sehr viel, also wenn ich ihr dann sage, was ich so alles negatives lese, dann beleidigt sie sich. Scheinbar darf nur sie ihr Land selbst kritisieren. Aber das hatte schon bei den Spanierinnen gemerkt.

Also ich glaube, es wird wohl bei der Skype Freundschaft bleiben. Zumindestens hier in Deutschland Weiss ich, was ich habe, da muss ich mir doch nicht Probleme suchen, wenn ich bislang keine habe. Aber wer Weiss, vielleicht will sie mich doch besuchen kommen. 
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#12
Wo viele Schatten sind, da ist auch viel Licht.
Nur manche sehen halt nur die Schatten.

Ja, so kurz und unpoetisch hätte ich das natürlich auch formulieren können.
@tut-ench hat die Kernaussage m.E. bisher am klarsten erkannt.

(07-07-2014, 08:35 )Martin schrieb: ...hast du da nicht recht. Der Punkt ist:
(06-07-2014, 18:36 )gringito schrieb: Die beste Dinge im Leben sind eh umsonst, you remember? 
(07-07-2014, 08:35 )Martin schrieb: Nein, nein und nochmal nein !
In Kuba - einem Land, in dem ich mich auskenne - weiss eine junge huebsche Kubanerin sehr wohl, was es einem Gringo wert ist, mit ihr eine Freundschaft zu haben.
@Martin: Sugar-Quengel-Daddy, Deine Analyse ist doch völliger Unfug, wenn ich das mal so in Deinem Tenor ausformulieren darf.
Als Scharfdenker hättest Du da eigentlich selbst drauf kommen können.
Erstens geht es nicht um Recht haben und zweitens fusst Deine Aussage auf einer völlig egozentrischen Sichtweise!
Für DICH sind junge hübsche Kubanerinnen/Kolumbianerinnen das Beste bzw. Höchste und für DICH gibt es die nicht umsonst!
Das bedeutet aber nicht, dass es für ANDERE nicht ANDERS wäre.
Überdies wäre erstmal zu betrachten, was für das jeweilige Individuum denn als “DAS BESTE” angesehen wird. Und bereits hier dürfte offensichtlich sein, dass es da individuelle Unterschiede und differierende Präferenzen gibt.
Mensch, Maddin, soviel Lebenserfahrung hätte ich Dir ja nun zugetraut!
Aber nein, immer wie der Gaul der Mohrrübe scheuenklappenartig auf die hübschen kostenpflichtigen jungen Dinger fixiert.

(07-07-2014, 09:36 )z000001 schrieb: Martin: Also diese Peruanerinnen moechte ich mal kennen lernen, die nur wegen des Geldes bei einem Gringo bleiben. Habe bisher davon noch nichts zu gesicht bekommen. ;-)
;-) Ebend!

(07-07-2014, 09:36 )z000001 schrieb: Gringito: Bisher habe ich in Deiner Ausfuehrung fast nichts gefunden, was auf mich zutreffen kennte.
Das ist ja auch gut so! Wer sagte denn, dass auf Dich persönlich oder auf Deine persönlichen Verhältnisse irgend etwas zutreffen muss?
 
(07-07-2014, 11:14 )Thor schrieb: Wovon sollte ich mir bitte hier eine Scheibe abschneiden?
Was erzählst du hier, dass das Leben zum Leben da ist?
etc. etc. etc. etc.
Was für eine Litanei (habe sie aufgrund des Umfangs hier nicht nochmal zitiert), @Thor!
Du merkst es offensichtlich nicht: Du NÖRGELST schon wieder:
Wie hart die Arbeit ist, wie es anderen in anderen Ländern geht, die Armen im Discobus, die armen Ottonormalverbraucher, die armen hart arbeitenden Anwälte mit $ 15.000 monatlich und ohne Zeit, die “Zivilität”, die es angeblich nicht gibt, gratis Proteine in Form von Maden, Peru ist nur für Dollartouristen und Rentner gut, Dein armes Frauchen, das in die grausame Provinz reisen muss, wo sie die harte Realität der armen Menschen sehen muss (die Arme…), die häusliche Gewalt, Drogenkonsum, Aidskranke, die ansteigende Kriminalität.

Ja, Du hast meine Nörgelliste hervorragend ergänzt! Und bewiesen, dass auch Du nur die schwarze Seite von Peru siehst.

Aber schau mal: Es kommt nicht drauf an, wieviele negative Dinge für ANDERE zutreffen oder ob, wie bei @Thomas78, Deine Freundin AUCH nörgelt (aber gut, dann hättet ihr immerhin Gemeinsamkeiten)! Es wurde für DICH und DEIN persönliches Lebensgefühl völlig ausreichen, wenn Du für DICH alles nicht so negativ sehen würdest und auch mal was positives denken/machen würdest.
Und das hängt, wie ich im Eingangsartikel schon sagte, ganz von DIR alleine ab.
Also erzähl mir hier nichts vom grossen bösen schwarzen Pferd!

(07-07-2014, 11:14 )Thor schrieb: Die Peruaner selbst sehen Lima nicht so, wie du @gringito es siehst. Das Leben mit vollen Zügen geniessen? Was hast du wieder mal geraucht? 
Doch, das tun sie!
Um das zu erkennen, müsstes Du allerdings mal VOR Deine 400m2-Hütte und AUS Deinem Nobelviertel heraus treten und UNTER Leute gehen!
Wie ich im Eingangsartikel schon sagte, erkennen die Peruaner sehr wohl die Unvollkommenheit ihrer Umgebung und ihres Daseins – sie geniessen das Leben aber trotzdem und amüsieren sich. Selbst Arme verstehen es, sich zu amüsieren, und das ist auch gut so!
Und DAS ist die Scheibe, von der Du dir was abschneiden kannst (herrscht ja kein Zwang).
Nur Nörgeln und Schwarzsehen oder SICH von schlechten Nachrichten oder ANDEREN Schwarzsehern negativ beeinflussen zu lassen macht Dich zwar zu einem guten Kunden der Nachrichten- und ggf. der Pharmaindustrie und Deines Internisten, aber DU ruinierst Dir mit einer solchen Denke und negativem Handeln nur die Galle oder die Leber und wirst nur griesgrämig, mutlos und entäuscht.
Vielleicht solltest Du zu Deiner eigenen Auflockerung mal was rauchen (kann Dir da leider keine Empfehlungen aussprechen).

Stell Dir mal vor, Dich trifft morgen ein Gehirnschlag und Du kippst tot in den Stiefeln um. Was hast Du dann mit solch einer negativen Lebenseinstellung vom Leben gehabt? NICHTS!

(07-07-2014, 13:49 )Thor schrieb: Nur wollte ich die Schönmalerei von @gringito ein wenig analisieren.  

Waaaaaas?! ANALISIEREN?! 
Nein, DAS lässt Gringito nicht mit sich machen!!!!!
Und was die Schönmalerei anbelangt: Wie gesagt: Du hast es mit dem grossen schwarzen Brett vor dem Kopf einfach nicht verstanden/gesehen.
Erklärung siehe oben: Licht UND Schatten!
peru4you.de -  Forum Peru mit deutschsprachigen Infos aus erster Hand
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#13
@Thor: Gringito hat Recht. Du nörgelst selbst und bist ein Schwarzseher.

(07-07-2014, 11:14 )Thor schrieb: Dann bitte arbeite erst hier einmal unter peruanischen Bedingungen, in einer 60 Stundenwoche für 1000 Soles, manchmal einschliesslich Samstags und Sonntags. Hurra, diese Peruaner sind jedoch voll von Lebensfreude, sie sitzen 4 Stunden täglich lustig im Discobus, denn irgendwie müssen sie ja zur Arbeit und wieder nach Hause kommen.
Ich hab in Deutschland auch harte Zeiten in der Arbeit und sprühe nicht vor Lebensfreude. Arbeit ist doch keine Belustigung sondern eine Notwendigkeit. Spaß habe ich in meiner Freizeit. Darum geht es doch.

(07-07-2014, 11:14 )Thor schrieb: Manche wohnen, wie es @gringito so schön schreibt, in ihrem 450 qm Haus in einem Pitucoviertel (ich z.B. habe gerade mal 50 qm weniger), meine Muchacha macht den Hausputz und der Gärtner das Grün. Nur der Vigilante öffnet nicht die Garage, denn noch nichteinmal dazu, wie ich feststellen musste, taugte er.
Und Du willst einer sein der so hart in einer 60 Stundenwoche für 1000 Soles arbeitet und anderen sagt sie dürfen keine Lebensfreude haben?
Den Reichen geht es immer am schlechtesten. Komisch.
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#14
 @gringito Wenigstens hast du gelernt, die Zitatsfunktion korrekter zu benutzen. Das ist doch schon mal etwas positives, was du hier aus einem Peruforum mitnehmen kannst.


(07-07-2014, 16:41 )gringito schrieb: Waaaaaas?! ANALISIEREN?! 
Nein, DAS lässt Gringito nicht mit sich machen!!!!!

Ist ja kein besonders schwieriges Unternehmen, gehört aber hier nicht hinein.


(07-07-2014, 16:41 )gringito schrieb: Um das zu erkennen, müsstes Du allerdings mal VOR Deine 400m2-Hütte und AUS Deinem Nobelviertel heraus treten und UNTER Leute gehen!

Ich fühle mich eigentlich ganz wohl in meinem Nobelviertel, wo ich nichts mit meinen Nachbarn zu tun haben muss. 

Ich verspüre auch keinen Drang unter Leute zu gehen.

(07-07-2014, 16:41 )gringito schrieb: Wie ich im Eingangsartikel schon sagte, erkennen die Peruaner sehr wohl die Unvollkommenheit ihrer Umgebung und ihres Daseins – sie geniessen das Leben aber trotzdem und amüsieren sich. Selbst Arme verstehen es, sich zu amüsieren, und das ist auch gut so!

Hat ja auch keiner das Gegenteil behauptet. Ich nehme mal an, dass sogar meine Muchacha es versteht sich zu amüsieren, obwohl sie noch nicht einmal genug Geld hat, sich einen Herd kaufen zu können und der liebe Papa ihrer Kinder über alle Berge ist. Das Leben geniesst sie zwar nicht, aber sicher amüsiert sie sich auch mal. Hoffe ich doch.

Natürlich lässt sich das einfache Volk kaum aus der Ruhe bringen, solange man sie nicht dafür bezahlt. Siehe Conga z.B.

Es stimmt schon, dass ich ein guter Kunde von Nachrichten bin, aber zum Glück kenne ich Medikamente nur vom Hörensagen, als Realist ruiniere ich mir da garnichts. 

Ob mich nun morgen der Gehirnschlag treffen wird oder nicht, sehe ich nicht tragisch, solange ich davon nichts mitbekomme. Gedanken, ob ich was vom Leben hatte oder nicht, die mache ich mir wohl dann wohl kaum noch.

Ansonsten sehe ich deinen Beitrag einmal als typisch und provokativ von dem Menschen @gringito an. Er liest sich auch ganz gut so. Deine Ironie beim Zitieren ist dir ja noch geblieben.

Sicher wird dir da @Martin gerne beipflichten, oder?

 
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#15
Thor: Ich kann das Leben hier geniessen, weil ich was dafuer tue. 7 Tage die Woche bin ich am schaffen und komme nicht mal an die 1000 Soles ran. Aber das was ich kriege, reicht mir. Denn ich habe nie grosse Bedurfnisse gehabt und seit ich hier bin, noch weniger. Und wenn es dich interessieren sollte, wir haben 3 Geschaefte. Ich wohne mietfrei und bin gluecklich. In Deutschalnd habe ich "nur" 5 Tage die Woche gearbeitet und mir wurde immer wieder in den axxxh getreten und fuer das Geld, was ich damals bekommen habe, bin ich so gut wie nie ueber die Runden gekommen.
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#16
@Thor
Ich übergehe jetzt einfach mal den ganzen Rest und hab die gleiche Frage an Dich, wie in meinem ersten Beitrag. Du hast mir die Preisfrage noch nicht beantwortet ....

Was zur Hölle hat Dich nach Peru verschlagen ? So wie es sich anhört, Geld hast Du, um dir auch ein angenehmeres Fleckchen auf dieser Welt auszusuchen, also noch mal ... wieso Peru ? 

Realist ... ich glaube das ist Dein Problem, leider eine prise zu wenig davon ....

Ich bin auch Realist.....

Ich kann ganz realistisch, auch ohne von meinen Nachbarn genervt zu werden, vor die Tür gehen. Ich kann auch total realistisch durch Lima laufen ohne gleich beklaut, überfallen oder erschoßen zu werden. Ich kann komplett realistisch in einen Discobus sitzen, zwar nicht lange, aber für kurze Strecken reicht es, ohne einen Herzanfall zu bekommen. Ich kann auch ganz realistisch zu ein paar peruanischen Bekannten gehen die, welch wunder, auch nicht allzuviel Geld haben und einen wirklich netten Abend verbringen. Ich kann auch ganz realistisch für meinen peruanischen Arbeitgeber arbeiten gehen, ohne mich ausgebeutet zu fühlen. Des Weiteren kann ich auch komischerweise komplett realistisch Hackfleisch und Reis ohne Proteinzusatz und Haare kaufen etc. etc.

Also irgendwas machst Du falsch in Peru.

UND das ALLES ganz REAL ... nicht zu fassen .... oder ??? Biggrin

Aber man kann ja, und wohl keiner weis das besser als Du, jemandem zu seinem Glück zwingen.   Wink
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#17
(07-07-2014, 21:59 )tut-ench schrieb: Was zur Hölle hat Dich nach Peru verschlagen ?

Ist doch ganz einfach. Genau dasselbe Motiv, was mich damals in das kalte Finland verschlug. Meine Frau.

Damals war es im Winter ein Leben mit Temperaturen bis zu -30º. Im Endeffekt kann ich es eigentlich überall aushalten.

Sogar in Island war ich mal länger. Da würde ich gerne wieder hin, die Menschen sind fantastisch dort, aber solange meine Beziehung hier noch steht ...

(07-07-2014, 21:59 )tut-ench schrieb: Realist ... ich glaube das ist Dein Problem, leider eine prise zu wenig davon ....

Ich sehe, du hast meinen Beitrag im Konzept nicht verstanden. Mir geht es hier gut, ich bin beruflich nun einmal an die Nachrichten gebunden. Ausserdem analisieren wir für das Istituto del Peru die noch immer sehr verbreitete Armut in Peru und bringen Projekte zum Vorschlag, wie man das Leben dieser Bevölkerung verbessern könnte. Da wird man schneller in die Realität gerufen als du dir es vorstellen kannst. Da bekommt man auch ein Auge für die Misstände in Peru.

Nörgeln ja, jammern und nichts tun, nein.

Das Leben für jemanden, der hier geboren wurde und arbeiten muss um zu überleben, sieht anders aus als für Rentner oder Gringos, die sehr viel Zeit zur Verfügung haben. Für die ist und bleibt Peru ein Abenteuer , oder zumindestens bis zum nächsten Event mit 8 Grad auf der Richterskala Eek
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#18
(07-07-2014, 21:59 )tut-ench schrieb: Was zur Hölle hat Dich nach Peru verschlagen ?

(08-07-2014, 10:14 )Thor schrieb: Ist doch ganz einfach. Genau dasselbe Motiv, was mich damals in das kalte Finland verschlug. Meine Frau.

hmmm .... ich muss doch mein Leben nicht in dem Land verbringen, in dem Mann/Frau geboren wurde.


(08-07-2014, 10:14 )Thor schrieb: Sogar in Island war ich mal länger. Da würde ich gerne wieder hin, die Menschen sind fantastisch dort, aber solange meine Beziehung hier noch steht ...

Isalnd würd ich auch mal gerne kennenlernen Biggrin

(08-07-2014, 10:14 )Thor schrieb: Ich sehe, du hast meinen Beitrag im Konzept nicht verstanden.

Sorry, bisher hab ich nur einen alten (der Vermutung nach) nörgelnden Mann gelesen, fern ab von jeglichem Konzept.

Im Gegenzug könnte ich auch behaupten, Du hast meinen leicht sarkastischen Unterton gar nicht bemerkt. By the way ... lassen wir das Biggrin  


(08-07-2014, 10:14 )Thor schrieb: Ausserdem analisieren wir für das Istituto del Peru die noch immer sehr verbreitete Armut in Peru und bringen Projekte zum Vorschlag, wie man das Leben dieser Bevölkerung verbessern könnte.

Das Ehrt Dich, und das meine ich nicht einfach nur so. Leider ist auch das nur ein Tropfen auf den heissen Stein, sofern sich Politik und Bildung der Bevölkerung nicht grundsätzlich ändert.


(08-07-2014, 10:14 )Thor schrieb: Da wird man schneller in die Realität gerufen als du dir es vorstellen kannst. Da bekommt man auch ein Auge für die Misstände in Peru.

Man müsste schon sehr Blind sein, um diese nicht zu sehen bzw. zu verstehen. Dazu benötige ich noch nicht ein Mal einen Beruf wie Deinen. Auf was wir alle hier raus wollen, dass es trotz der vielen negativen Punkte auch durchaus positives gibt, nämlich das weshalb man hier unten lebt, ich zum Beispiel tue das nicht ausschliesslich wegen meiner Frau.


(08-07-2014, 10:14 )Thor schrieb: Das Leben für jemanden, der hier geboren wurde und arbeiten muss um zu überleben,sieht anders aus

Dem enstnehme ich, dass Du einer Person die ums Überleben kämpfen muss, jeglichen Spass und Freude am Leben absprichst. Also genau das was Ihm noch bleibt, damit das Leben lebenswert ist/bleibt.

Ich kann Dir versichern, dem ist nicht so, und die Peruaner und viele weitere arme Bevölkerungsschichten rund um diesen Globus werden mir da beipflichten.


(08-07-2014, 10:14 )Thor schrieb: für Rentner oder Gringos, die sehr viel Zeit zur Verfügung haben. Für die ist und bleibt Peru ein Abenteuer , oder zumindestens bis zum nächsten Event mit 8 Grad auf der Richterskala Eek

Dem gibt es nichts hinzuzufügen, bedenke aber, dass nicht alle Gringos wie von Dir beschrieben sind.


Jetzt haben wir zumindest klare Verhältnisse geschaffen Thanks
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#19
Eigentlich wollte ich hier nichts chreiben, aber da muss ich dir widersprechen:

(08-07-2014, 11:20 )tut-ench schrieb: hmmm .... ich muss doch mein Leben nicht in dem Land verbringen, in dem Mann/Frau geboren wurde.

Mein Frauchen z.B. kann und möchte vielleicht nicht Peru verlassen. Was macht man da, wenn man an der Beziehung festhalten möchte?

Ich hatte damals schon so meine Probleme (ich bin wohl dafür prädestiniert Smile), da wollte meine Frau auch nicht nach Deutschland, da waren aber noch meine Kinder mit im Spiel, was natürlich die Angelegenheit sehr viel komplizierter machte.
peru4you.de/peru4you.net - Neuigkeiten aus  Peru immer aktuell in Deutsch
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#20
@Thor:
Mann, das war aber ein Eigen-Thor!
(Sorry, sorry, konnte ich mir einfach nicht verkneifen) Wink

Was anderes:
Meines Erachtens hat @tut-ench einen wichtigen Aspekt angeschnitten, den man nicht unbeachtet lassen sollte:
Peruaner sind in der Tat hier und in den hiesigen gesellschaftlichen und ökonomischen Umständen aufgewachsen.
Was für uns als "Gringos" seltsam oder belastend erscheinen mag, ist es für die grosse Masse der Peruaner wahrscheinlich nicht, weil sie eben von Kind an dran gewöhnt sind und sich auch auf diese Verhältnisse "eingeschossen" haben.

Wir hingegen sind "Zugereiste", die,
aus gänzlich anderen gesellschaftlichen und sozialen Verhältnissen kommend, oftmals erst in späteren Jahren in Peru gelandet sind und hier dann erstmals in kalte Wasser geworfen wurden.
Das Gefühl und die Sichtweisen sind dann logischer Weise unterschiedlich.
Umgekehrt ist das ja auch sichtbar:
Latinos, die nach Deutschland kommen, fühlen sich hier auch zunächst (oder sogar sehr lange) recht "seltsam", haben Probleme mit der deutschen Bürokratie, dem deutschen Sauberkeitsfimmel, der Pünktlichkeit, etc.
peru4you.de -  Forum Peru mit deutschsprachigen Infos aus erster Hand
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