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Wenn Gringos über Peru nörgeln...
#1
Tongue 
[Bild: stempel1_zps2fc0c8cd.jpg]
© Thorben Wengert - pixelio.de

"Ich hab' die Schnauze voll! Jetzt reicht´s! Dieses Land ist ein S++haufen!"

Meine Güte, wie oft habe ich das schon gehört? Eigentlich höre ich es ständig.
"Hier funktioniert nichts! Es ist schmutzig! Es ist unfertig! Von nichts ´ne Ahnung! Und Rücksicht auf NICHTS!!! Schon wieder kein Wasser, schon wieder kein Strom, und die Müllabfuhr is heute nicht gekommen. Die Leute sind unzuverlässig, ja sie lügen und manche betrügen und klauen sogar. Ansonsten nur Fernsehen, Fressen, Saufen und Party im Kopf! Dieser ewige Lärm! Das Angebot bei Plaza Vea war schon wieder falsch ausgeschildert! Die Kassiererin kann noch nicht einmal das Wechselgeld richtig abzählen! Die Muchacha hat schon wieder den Stecker aus der Dose gerupft! Bekommen die denn hier niemals was gebacken?! Apropos Backen, richtiges Brot gibts hier auch nicht; Ständig nur dieses Arroz con Pollo, mir kommt es schon aus den Ohren heraus! Ich will ein gescheites Bier/einen gescheiten Wein und keinen süßen Mess-Fusel für 60 Soles die Flasche!!! Wieso gibt es hier keinen Aldi?! Autofahren?! Den Führerschein haben sich die wohl gekauft! Das ganze Land ist korrupt bis auf die Knochen, Politiker, Polizei, Ärzte, Behörden, einfach ALLEEEEE! Überall wird geklaut und überfallen! ScheiXX Bürokratie! Hier regiert doch nur das Faustrecht! Stell Dir mal vor, mein Friseur hat mich ins Ohr geschnitten, dieser Meuchelmörder! Die Musik nervt! Da blättert die Farbe von der Wand! Teuer ist Peru auch geworden! Schau Dir nur mal diese Preissteigerungen an! Business?! Was willst du hier denn noch machen?! Das ganze Land geht doch eh in 3 Jahren den Bach hinunter! Internet?! Meinst du etwa diese Schnecken-Telegrafie?! Etc., etc., etc., etc., etc...."

Abgekürzt:
Europäer und Amis in Peru haben permanent etwas zu Jammern und zu Nörgeln.
Manche werden "nur" griesgrämig, manche sogar verbittert.
Irgenwann heulen sie dann im Rudel.
Alles ist ja so mies, alles so schrecklich.
Ich selbst habe gerade bemerkt, wie ich mich davon habe anstecken lassen.

Manche
von diesen notorischen Quenglern sitzen in einem Haus mit 450 Quadratmetern (reine Wohnfläche wohlgemerkt), überlassen der Muchacha den Hausputz, dem Gärtner das Grün und dem Vigilante das Öffnen der Garage (denn zu etwas anderem taugt der ja nicht), stecken ihre Nase allenfalls zum Bierholen oder für unvermeidbare Tramites vor die Tür oder in eine Prise Koks. "Ja, Peru ist geil! Aber bitte nur in Miraflowers im Sommer oder im ewig gleichen Culo-Cafe oder im Club." Bei anderen wiederum reicht der Horizont ihres selbst geschaffenen Käfigs nur bis zur Kante ihres Bildschirms, vor dem sie unterbrechungsfrei 24 Stunden pro Tag hocken. Und hinter jeder Ecke lauert die Gefahr - und zwar exklusiv auf sie persönlich (logisch: peru4you.de berichtet ja darüber...huahhh!).
Und überhaupt....

Jaaaa! Weisst du was?
Sie haben ja recht!

Nur haben diese Gringas und Gringos dabei ein paar Probleme:

In Peru sind SIE die Ausländer - und bekommen dies auch zu spüren. Und das fühlt sich oft gar nicht so angenehm an, oder?
Ja, es generiert geradezu Emotionen...und Unsicherheit...und das macht nervös... 
Dann gäbe es z.B. noch Perfektionismus, Technokraten-Denken, Kontroll-Wahn, überzogene bzw. falsche Vorstellungen (Nein, Amigo, Peru ist NICHT Bahama Condo Village zum Aldi-Preis!) und vor allem: den ewigen Stock im Hintern.
Will sagen: Sie schaffen es partout nicht, mal alle Fünfe gerade sein zu lassen!
In dieser Hinsicht könnten sie sich aber von den ihrer Ansicht nach alles falsch machenden Peruanern einmal eine Scheibe abschneiden!
Letztere erkennen nämlich auch, dass ihre Welt nicht vollkommen und Arbeit nervenaufreibend ist, nur...ist das Leben zum Leben da - und nicht zum Quengeln oder, um sich schon im Diesseits wie eine prä-germanische Mumie zu verhalten.

Man kann sich nämlich auch in einer unperfekten Welt hervorragend amüsieren! 

Jawohl....!

Peru ist das Land, in dem
du morgens am Strand frühstücken, zu Mittag eine Schneeballschlacht schlagen und am Abend im tropischen Urwald gemütlich zu Abend essen kannst (wenn die Mosquitos gerade Urlaub machen)! Alles an EINEM Tag! 
Peru ist noch Wilder Westen! Peru ist Abenteuer, an jeder Strassenecke und in jedem Winkel. Hier kannst Du dich nach Strich und Faden austoben, ohne die ewigen Verbotsschilder oder den ewigen Platzwart, der Dir ständig den Zeigefinger unter die Nase hält.
Hier kannst Du Pionier sein, wenn Du willst.
Lima ist eine extrem interessante, unkonventionelle, aufregende, lebensfreudige und kunterbunte Stadt. Um dies heraus zu finden, musst Du allerdings mal die ewige Schwarz-Seherei in der Schublade lassen, vor Deine Haustür treten, Dein Gringo-Ghetto oder Deinen goldenen Käfig verlassen und Dich in den Trubel und den Asphalt-Dschungel oder sogar in einen Micro (ooooh my Goooooooood!!!) stürzen, nicht über alles die Nase rümpfen und Dir nicht ständig wegen irgend etwas in die Hose scheißen und statt dessen das Leben in vollen Zügen genießen! Und Du wirst es nicht glauben: man kann sich in Peru mit erstaunlich wenig Geld erstaunlich gut amüsieren! Die beste Dinge im Leben sind eh umsonst, you remember? 

Und wie Du Dich fühlst,
hängt nicht primär von der Welt da draussen, sondern in erster Linie von Dir selbst und Deinen eigenen positiven und negativen Gedanken ab. Und von den Letztgenannten machen sich Nordeuropäer entschieden zu viele...

Ja,
in Peru ist Leben in der Bude, fast immer ist irgendwo etwas los. Bürgersteige werden selten hochgeklappt, außer in DEINEM Pituco-Viertel natürlich. Und weisst Du was? Schmutz wärmt! Persönlicher Kontakt auch. Menschen reden noch von Person zu Person miteinander; es gibt sogar noch Tante-Emma-Läden, Myriaden von kleinen und exotischen Geschäften, Parks, Straßenkünstler, Musik, Museen, rappelvolle Kirchen, Ausstellungen, Kneipen, Restaurants, Discos, Konzerte, Centros Comerciales, und vor Dir den größten Ozean der Welt, in dem jeden Abend der Sonnengott sein Antlitz löscht, um am nächsten Morgen wieder hinter den gewaltigen Anden aufzutauchen. Und wenn Dir das alles nicht mehr reicht oder Du Dich nach Natur sehnst, dann geh halt raus in die Provinzen. Fast alle Klimazonen der Welt findest Du in Peru. Jede Jahreszeit findest Du zu jeder Jahreszeit an irgendeinem Flecken in Peru. Du willst Bergsteigen, die Welt vom Gipfel eines 6000er betrachten, Wandern, Mountain-Bike fahren, Surfen, Schwimmen, Paddeln, mit dem speed boat über den Amazonas zischen, Gleitschirmfliegen, 4x4-Touren, Motorradfahren, Angeln, Jagen, Segeln, Bummeln, Shoppen, einen horizontalen Trip durch St. Liderlich, eine Bastelstunde mit den Computerfreaks von der Wilson oder nur faul am Strand abhängen und ein wenig Sonne auf Deine käseweisse Haut? Eine romantische Stunde im Park oder bei den Katzen über den Dächern von Lima? Wie wäre es mit einer wirklich preisgünstigen Zahnbehandlung, mehr Gold im Lächeln, einem Face-Lifting, einer neuen Nase oder strammeren Titten? Nein? Du brauchst Wale, Delfine, Raubkatzen, Riesenotter, Schlangen, Giftfrösche, Krabbler, Flattermänner, Affen, Schmetterlinge, wollige Neuwelt-Kamele oder ein ganzes Tapir? Was noch? Indianer, Einbalsamierte, Magie, Schamanen, Hexer oder Indiana Jones? Auch der turnt durch Peru! Gold, Silber, Edelsteine?
Alles vorhanden! Alles 100% Peru!

Just go for it!

Peru ist ja so beschissen?! 
Was Du nicht sagst....
Undecided
peru4you.de -  Forum Peru mit deutschsprachigen Infos aus erster Hand
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#2
Verzeih mir , @Gito, wenn ich deinem schoenen, poetischen Ausfuehrungen in einem, aber dem entscheidenden Punkt ganz prosaisch widersprechen muss. In dem Punkt magst du zwar allgemein recht haben, aber du richtest dich ja an Auslaender, an Expats in Peru. Und deshalb hast du da nicht recht. Der Punkt ist:

(06-07-2014, 18:36 )gringito schrieb: Die beste Dinge im Leben sind eh umsonst, you remember? 

Nein, nein und nochmal nein !

In Kuba - einem Land, in dem ich mich auskenne - weiss eine junge huebsche Kubanerin sehr wohl, was es einem Gringo wert ist, mit ihr eine Freundschaft zu haben.

In Kolumbien - einem Land, in dem ich mich ebenfalls auskenne - ist es ebenso: meine Freundinnen verzichten mir zuliebe darauf zu arbeiten. Sie wollen immer Zeit fuer mich haben, wenn ich das wuensche. Und wovon sollen sie dann leben? Von mir selbstverstaendlich.

Und: wenn ich nun nach Peru kaeme, als Auslaender, und mir da dann eine junge huebsche Peruanita suchen wuerde - dann - und da gehe ich jede Wette mit dir ein, Gito - dann waere das auch nicht "umsonst".

Um aber auf eine andere Kernthese deiner Kurzgeschichte zurueckzukommen.

Gerade weil es in Peru (und sonst in Lateinamerika) diese wunderschoene Moeglichkeit hat (wenn auch nicht "umsonst"), nimmt man eben all diese vielen negativen Dinge, die du geschildert hast, eben in Kauf.

Was macht es schon, wenn es in Peru keinen Aldi gibt, dafuer aber junge huebsche Peruanitas. Na also ! !
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#3
Martin: Also diese Peruanerinnen moechte ich mal kennen lernen, die nur wegen des Geldes bei einem Gringo bleiben. Habe bisher davon noch nichts zu gesicht bekommen. ;-)
Gringito: Bisher habe ich in Deiner Ausfuehrung fast nichts gefunden, was auf mich zutreffen kennte. Das man sich ueber was aergert, ist eigentlich auch normal, aber auch ich kenne Leute die es masslos uebertreiben muessen.
Ich wohne zum Glueck in Chorrillos und hier musst Du arbeiten um zu ueberleben. Ich habe hier eine wunderbare Nachbarschaft mit wunderbaren Menschen und ich wuerde das auch nie gegen ein Leben in Miraflores eintauschen wollen.
Im grossen und ganzen, hat man mich es nicht spueren lassen, dass ich hier der Auslaender bin. Den einen oder anderen gab es natuerlich, da kommt man einfach nicht vorbei, aber ansonsten kann ich mich nicht beschweren.:-)
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#4
(07-07-2014, 09:36 )z000001 schrieb: Martin: Also diese Peruanerinnen moechte ich mal kennen lernen, die nur wegen des Geldes bei einem Gringo bleiben.
Nightprince, von "nur" war ja keine Rede, nirgendwo...(schliesslich bin ich auch nett und charmant; als "Dreingabe"..Shy.)

aber stell dir mal vor, ein Gringo, nett, charmant, schon etwas aelter, hat eine junge huebsche Peruanita zur Freundin, er ist auch grosszuegig zu ihr und sorgt dafuer, dass sie ohne Arbeit gut leben kann. Und nun ploetzlich dreht er den Geldhahn zu, komplett, nichts kommt mehr. Er aber will von ihr das Gleiche wie bisher.

So, Nightprince, dann moechte ICH die Peruanerin mal kennenlernen, die dann noch bei ihm bleibt...um es mal umzukehren: "Nur" wegen seines Charmes Eek
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#5
@Nightprince, wie du sicher schon im Leben mitbekommen hast, Ausnahmen bestätigen die Regeln. 


Manche wohnen, wie es @gringito so schön schreibt, in ihrem 450 qm Haus in einem Pitucoviertel (ich z.B. habe gerade mal 50 qm weniger), meine Muchacha macht den Hausputz und der Gärtner das Grün. Nur der Vigilante öffnet nicht die Garage, denn noch nichteinmal dazu, wie ich feststellen musste, taugte er. Ausländer war ich überall wo ich lebte, das hatte mich auch nie gestört. 

Wovon sollte ich mir bitte hier eine Scheibe abschneiden?

Was erzählst du hier, dass das Leben zum Leben da ist? Dann bitte arbeite erst hier einmal unter peruanischen Bedingungen, in einer 60 Stundenwoche für 1000 Soles, manchmal einschliesslich Samstags und Sonntags. Hurra, diese Peruaner sind jedoch voll von Lebensfreude, sie sitzen 4 Stunden täglich lustig im Discobus, denn irgendwie müssen sie ja zur Arbeit und wieder nach Hause kommen.

Natürlich spielt für ein besseres Lebensgefühl auch das Klima eine Rolle. Wie man sichre schon bemerkt hat, geht es den Schweden ökonomisch supergut, aber warum sind sie dann oftmals so vergrämt? 

Ottonormalverbraucher frühstückt natürlich jeden Morgen am Strand, vergnügt sich bei -16 Grad ohne warmes Wasser und Heizung mit Schneeballschlachten und fährt dann mal kurz zum Wochenende in den tropischen Urwald zu einem Snack.

Mehrere meiner Bekannten sind Anwälte, die $ 15.000 monatlich verdienen, die können sich diesen Luxus nicht leisten, weil sie arbeiten müssen und daher auch keine Zeit haben, in den Urlaub zu fahren. Die anderen können es sich dann mal nicht leisten. Frührentner und viele Gringos aber schon!

Hier gibt es schon Verbote, aber darum kümmert sich kein Mensch, oftmals noch nichteinmal die ach so zivilen Gringos. Soviel zu deren Zivilität. Aber wir sind ja im Wilden Westen.

Die Peruaner selbst sehen Lima nicht so, wie du @gringito es siehst. Das Leben mit vollen Zügen geniessen? Was hast du wieder mal geraucht? 

Tante Emmaläden, wo man Mehl und Reis aus dem Sack kaufen kann, ja die gibt es. Man bekommt sogar oftmals dazu noch gratis Proteine in Form von Maden dazu oder Hähnchen mit Salmonella. Macht doch nichts, gehört ja dazu, zum amüsanten Leben hier.

In einem gebe ich dir recht, Peru ist ein sehr schönes Land, in dem man viel unternehmen kann. Ja du kannst es, als Tourist mit deinen Dollars oder Euros oder eben als Rentner, wovon die meisten Peruaner nur träumen können.

Auch mein Frauchen muss oftmals in die Provinz reisen. Aber nicht zum Vergnügen, sondern zur Arbeit. Dann kommt sie immer ganz traurig zurück, denn sie hat die Lebensqualität der armen Menschen in der Provinz hautnah erlebt. 

@Martin hat ebenfalls seine Argumente. Ich selber habe es leider mehrmals auf meiner Haut spüren müssen. Ein Gringo ist für viele Frauen nun einmal ein Prestigeobjekt, oftmals ein Mittel zum Zweck. Das ist ganz normal in Ländern, wo noch sehr viel Armut herrscht. Dafür muss man noch nicht einmal nach Kuba, Kolumbien oder Peru reisen. Das gibt es auch schon in der Nähe von Europa.

Nein, hier ist nichts umsonst, wie auch nirgendwo auf der Welt.

Dafür haben die lebenslustigen Latinos die höchste Quote von häuslicher Gewalt, Drogenkonsum, Aidskranken, eine nicht nur eingebildete immer mehr ansteigende Kriminalität. Welche Scheibe sollte ich mir bitte denn davon abschneiden? 
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#6
@Thor

jaja schon klar, so ganz unrecht hast Du ja nicht.... ich find auch jeden Tag was, an dem ich mich aufhängen kann ...

Kommen wir also zur schwierigen Preis-Frage, wenn alles so schrecklich ist, wieso bist Du ausgerechnet nach Peru ?

Ich muss dem Gringito recht geben. Ich bin in ein Land gegangen, das ich mir selber ausgesucht habe (es hat mich keiner gezwungen), und wusste schon vorher, was auf mich zukommt. Dafür nörgeln die Menschen (Gringos) doch jede Menge rum. Hier muss man auch Mal "fünfe gerade sein lassen" bzw sollte nicht immer akribisch das Haar in der Suppe suchen. Schaffe ich das nicht, hab ich mir definitiv das falsche Land zum Leben ausgesucht.

Bei der Lebensqualiatät, auf technischem/finanziellen Niveau, hab ich gelernt mich im Gegensatz zu D einzuschränken und bin auch in der Provinz manchmal überrascht, dass die Menschen sehr viel weniger haben, sich aber auch um einiges weniger beklagen als die Gringos.

Keiner behauptet, dass Peru keine Fehler hätte, ganz im Gegenteil, aber ich muss schon lernen, auch mit diesen zu leben, wenn ich schon hier unten rumlungern tu  Grin

@Martin auch wenn ich Deine Anwort schon kenne Biggrin

Das kommt ganz drauf an was für eine Art Beziehung man(n) sucht. Das was ich zufällig gefunden hab (nicht gesucht), kostet kein Geld. Das was Du suchst, kostet Geld Wink
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#7
(07-07-2014, 11:59 )tut-ench schrieb: @Martin ....Das was ich zufällig gefunden hab (nicht gesucht), kostet kein Geld...

Weiss ich doch. deine Frau arbeitete als Krankenschwester. Und du "erlaubst" ihr, weiterhin als solche zu arbeiten.

Ich verkneife mir die Frage - jetzt bin ich aber wirklich boese Mad  -, wer wen unterhaelt....
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#8
@tut-ench

Sicher bin ich kritisch, genauso wie hier war ich es in jedem Land, in dem ich lebte. 

Nur wollte ich die Schönmalerei von @gringito ein wenig analisieren. Sogar meine peruanischen Bekannten, denen ich diesen Beitrag übersetzt habe, fragten mich, ob der OP in Peru lebt.

Deine Frage, warum man hier lebt, ist einfach wieder einmal eine Vereinfachung. Wenn jemand negative Umstände kritisiert, nenne ich das konstruktive Kritik. Man möchte nämlich auch dazu beitragen, diese zu reduzieren. 

Du arbeitest ja auch hier, bist verheiratet mit Kind, deine Frau arbeitet ebenfalls, sicher fährst du auch ab und zu in den Tropenwald zum Abendessen oder frühstückst morgens am Strand. 

Dazu warte mal ab, bis dein Kleiner in die Schule muss. Dann arbeitest du nämlich nur noch um ihm eine anständige Bildung ihm zu gewährleisten, aber vielleicht, wie du doch schon so oft schreibst, geht ja Peru vorher den Bach herunter. 

Du hast dir Peru ausgesucht? Hättest du ein nettes Mädchen z.B. aus Kolumbien kennengelernt, wo wärst du dann jetzt und warum? 

Natürlich beklagen sich die Leute in der Provinz weniger, wie überhaupt die Armen, im Gegensatz zu den Limenern. Es ist nun einmal so, dass diese Menschen dankbar sind für das, was sie haben. Und jeden Tag ein anständiges Essen auf den Tisch zu bekommen, ist schonmal sehr viel für diese. 

Zumindestens hat @Martin klare Umstände nach seinen zahlreichen Erfahrungen geschaffen. Viele andere Männer machen sich da denn doch gerne Illusionen, was sie aber niemals, noch nicht einmal sich selbst gegenüber, zugeben werden.

Ein Haar in der Suppe braucht man garnicht zu suchen, das findet man schon massenhaft, besonders im Hackfleisch Confused
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#9
(07-07-2014, 13:49 )Thor schrieb: Zumindestens hat @Martin klare Umstände nach seinen zahlreichen Erfahrungen geschaffen. Viele andere Männer machen sich da denn doch gerne Illusionen, was sie aber niemals, noch nicht einmal sich selbst gegenüber, zugeben werden.

jetzt bin ich aber wirklich geruehrt, das meine ich ehrlich.

@Thor, seit Jahr und Tag werde ich fuer meine klaren Bekenntnisse in dieser Hinsicht eigentlich immer nur angepfiffen. Und nun das, tja, wirklich, das ist eigentlich das erste Mal, dass jemand mal das Gute, Gute, Gute an meiner Entscheidung sieht, so zu leben, wie ich es tue...Good
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#10
(07-07-2014, 12:21 )Martin schrieb:
(07-07-2014, 11:59 )tut-ench schrieb: @Martin ....Das was ich zufällig gefunden hab (nicht gesucht), kostet kein Geld...
Ich verkneife mir die Frage - jetzt bin ich aber wirklich boese Mad  -, wer wen unterhaelt....
Je nach verfügbarem Geld ich sie oder auch mal andersrum sie mich ... kommt auf die Situation drauf an. Sie mich zum Beispiel, als ich nach über nem Jahr immer noch keinen Job hatte und meine Finanzen dann doch nicht mehr so gut waren. Also in der Richtung kann ich mich über meine Frau wirklich nicht beschweren.
(07-07-2014, 13:49 )Thor schrieb: @tut-ench

Sicher bin ich kritisch, genauso wie hier war ich es in jedem Land, in dem ich lebte. 

Nur wollte ich die Schönmalerei von @gringito ein wenig analisieren. Sogar meine peruanischen Bekannten, denen ich diesen Beitrag übersetzt habe, fragten mich, ob der OP in Peru lebt.

Lass den Gringito doch auch mal was nettes über Peru schreiben, die negativen Dinge findet man ja zu Hauf hier drinnen, wo ein Peruaner bzw. einer der sich nicht in Peru auskennt, sich die gleiche Frage stellen dürfte ... Warum sind die Idioten da unten, wenn es denn nix positives zu berichten gibt Tongue

@Maddin ich habe Deine Entscheidungen nie kritisiert, soll doch jeder so leben wie ihm das passt, nur sollte dafür kein Dritter leiden müssen und das sehe ich bei Dir nicht. Die Mädels sind ja (hoffentlich) freiwillig bzw. wegen des Geldes bei Dir ... also eine zweckgebundene Beziehung so zu sagen.  Wink
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